Unsere Methoden zur Bruststraffung

Eine Bruststraffung (Mastopexie) dient dazu, eine abgesunkene Brust anzuheben und neu zu formen. Es werden dafür zunächst Form, Größe und die Qualität des Eigengewebes analysiert. Auf dieser Basis werden die individuellen Möglichkeiten für die Bruststraffung besprochen.

Unter Mastopexie fallen unterschiedliche Operationsverfahren:

  • Bruststraffung mit Eigengewebe: Das vorhandene Brustgewebe wird neu geformt und angehoben, häufig ohne Implantate.
  • Bruststraffung mit T-Schnitt: Schnitt um den Brustwarzenhof, senkrecht nach unten und zusätzlich in der Brustfalte – geeignet bei stärker erschlaffter oder größerer Brust.
  • Bruststraffung ohne T-Schnitt: B. nur ein Schnitt um den Warzenhof und/oder ein vertikaler Schnitt, wenn weniger überschüssige Haut entfernt werden muss.

Häufig wird die Mastopexie mit einer weiteren Brustoperation kombiniert:

Wichtig: Eine Bruststraffung ist immer mit Schnitten verbunden. Daher ist ein Ergebnis ohne Narben nach der Bruststraffung nicht möglich. Ziel der Behandlung ist es, diese möglichst unauffällig zu platzieren. Welche Technik im Einzelfall gewählt wird, wird in einem persönlichen Beratungsgespräch mit den chirurgischen Fachärzten der Jungbrunnen-Klinik ausführlich abgestimmt.

Bruststraffung – Behandlungsübersicht

Behandlungdauer120-180 Minuten
NarkoseVollnarkose
OperationsartAmbulant
Ausfallzeit7 Tage
SchonzeitSpezial-BH für 4 Wochen
Kein Sport für 6 Wochen
Keine Sauna für 3 Monate
NachbehandlungNach einem Tag, nach 3 und 6 Wochen

Gründe für eine Bruststraffung

Haut und Gewebe verlieren im Laufe der Zeit durch hormonelle Einflüsse, Gewichtsschwankungen und den natürlichen Alterungsprozess an Spannkraft und Elastizität. An der weiblichen Brust wird diese Veränderung meist besonders früh sichtbar: Das Volumen nimmt ab, das Bindegewebe erschlafft und die Brust sinkt zunehmend ab.

Typische Auslöser für den Wunsch nach einer Bruststraffung sind unter anderem:

  • Nach einer Schwangerschaft: Dabei verliert die Brust nach Stillzeit oft an Fülle, sackt ab und kann durch eine Bruststraffung wieder angehoben werden.
  • Nach einer Gewichtsabnahme: Überschüssige, schlaffe Haut lässt die Brust hängen; eine Bruststraffung strafft das Gewebe und formt die Brust neu.
  • Altersbedingter Elastizitätsverlust: Mit den Jahren nimmt die Spannkraft ab, die Brust sinkt schrittweise – das Straffen der Brüste kann hier für ein festeres Erscheinungsbild sorgen.

Ablauf einer Bruststraffung

Eine Bruststraffung beginnt mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Dabei werden Brustform, Gewebe und Hautqualität beurteilt, Erwartungen geklärt und die Risiken einer Bruststraffung erläutert. Auf dieser Basis wird die passende Operationstechnik geplant.

Der Eingriff findet in Vollnarkose statt und dauert meist etwa 2–3 Stunden.
Typische Schritte sind:

  • Anzeichnen der neuen Position der Brustwarzen nach der Bruststraffung
  • Entfernen überschüssiger Haut und ggf. Gewebe
  • Straffen und Neuformen der Brust
  • Versetzen der Brustwarzen auf die angehobene Brust. Die Schnitte verlaufen in der Regel um den Brustwarzenhof und in der Brustumschlagfalte, damit Narben möglichst unauffällig bleiben.

Nach der Operation folgt eine Überwachungsphase; je nach Umfang kann ein kurzer stationärer Aufenthalt sinnvoll sein. Schmerzen nach einer Bruststraffung sind in den ersten Tagen normal, lassen sich aber meist gut mit Schmerzmitteln behandeln und nehmen im Verlauf deutlich ab.

Bruststraffung: Vorbehandlung

Vor einer Bruststraffung ist eine sorgfältige Vorbereitung wichtig. In den Wochen vor dem Eingriff sollte auf übermäßigen Nikotin- und Alkoholkonsum verzichtet werden. Beides kann die Heilung nach der Bruststraffung beeinträchtigen. Außerdem dürfen blutverdünnende Medikamente nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen bzw. müssen ggf. pausiert werden, um das Risiko von Komplikationen zu reduzieren.

Nachbehandlung bei der Bruststraffung

Eine sorgfältige Nachsorge hat nach der Bruststraffung höchste Priorität. Zum richtigen Verhalten nach der Bruststraffung gehört vor allem, das frisch operierte Gewebe konsequent zu schonen.

In den ersten Wochen sollten daher vermieden werden:

  • sportliche Aktivitäten und intensives Training
  • direkte Sonneneinstrahlung auf die Brust
  • Sauna- und Schwimmbadbesuche
  • schweres Heben und körperlich anstrengende Tätigkeiten

Die medizinische Nachsorge nach der Bruststraffung umfasst zudem:

  • regelmäßige Wundkontrollen zur Überprüfung des Heilungsverlaufs
  • Entfernen der Fäden nach ungefähr zwei Wochen
  • Empfehlung einer geeigneten Salbe zur Narbenpflege

So wird der Wundheilungsprozess bestmöglich unterstützt und ein harmonisches, langfristig stabiles Ergebnis gefördert.

Häufige Fragen zur Bruststraffung

Was ist eine Bruststraffung?

Eine Bruststraffung (Mastopexie) ist ein operativer Eingriff, bei dem eine abgesunkene Brust angehoben, überschüssige Haut entfernt und das Gewebe neu geformt wird. Ziel ist es, Form, Festigkeit und Position der Brust zu verbessern.

 

Wie funktioniert eine Bruststraffung?

Bei einer Bruststraffung wird überschüssige Haut entfernt, das Gewebe gestrafft und die Brustwarze in eine höhere Position versetzt. Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Die Schnitte verlaufen um den Brustwarzenhof und in der Brustumschlagfalte, um Narben zu minimieren. Nach der Operation wird das Gewebe modelliert, um eine natürliche Form und Festigkeit der Brust zu erreichen.

Wie lange hält eine Bruststraffung?

Das Ergebnis einer Bruststraffung ist dauerhaft, jedoch beeinflussen Alterungsprozesse, Gewichtsschwankungen und hormonelle Veränderungen die Hautelastizität im Laufe der Jahre. Eine gesunde Lebensweise und stabilem Gewicht helfen, das Ergebnis langfristig zu erhalten.

Wie teuer ist eine Bruststraffung?

Die Kosten einer Bruststraffung hängen von OP-Dauer, Methode, Narkose und einem möglichen stationären Aufenthalt ab. In der Jungbrunnen Klinik wird nach Untersuchung und Beratung ein individueller Kostenplan erstellt.

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