Hautkrebsvorsorge

Hautkrebsvorsorge in der Jungbrunnen-Klinik Bonn

In einer Zeit, in der Hautkrebs zu den am schnellsten wachsenden Krebsarten weltweit gehört, setzt die Jungbrunnen-Klinik Bonn auf Aufklärung, Vorsorge und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Erfahren Sie, ob Sie ein erhöhtes Risiko haben und warum Ihr nächstes Hautkrebsscreening gar nicht früh genug kommen kann.

Patient Hautkrebsvorsorge

Jeder kann betroffen sein!

Bedeutung von Hautkrebsvorsorge

Die Hautkrebsvorsorge spielt eine entscheidende Rolle in der frühzeitigen Erkennung und effektiven Bekämpfung von Hautkrebs oder dessen Vorstufen, einer der am häufigsten auftretenden Krebsarten weltweit. Diese Gründe machen die Vorsorgeuntersuchungen auch für Sie so unverzichtbar:

  • Früherkennung ist lebensrettend: Hautkrebs, früh erkannt, ist oft gut behandelbar. Regelmäßige Untersuchungen erhöhen die Chancen, Hautkrebs in einem frühen Stadium zu entdecken.
  • Hautkrebs ist weit verbreitet: Statistisch gesehen werden weltweit jedes Jahr Millionen von Menschen mit Hautkrebs diagnostiziert, darunter fallen verschiedene Typen wie das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und das besonders aggressive maligne Melanom. Jeder Typ erfordert ein spezifisches Bewusstsein und spezifische Vorsorgemaßnahmen.
  • Hohe Heilungschancen bei Früherkennung: Die 5-Jahres-Überlebensrate bei früh erkanntem malignem Melanom liegt bei über 90 %. Im Vergleich dazu ist die Prognose bei fortgeschrittenem Hautkrebs deutlich schlechter.
  • Prävention vor Progression: Regelmäßige Untersuchungen können nicht nur Hautkrebs frühzeitig erkennen, sondern auch präkanzeröse Bedingungen identifizieren und behandeln, bevor sie sich zu Krebs entwickeln.
  • Eigenverantwortung für die Hautgesundheit: Durch die Teilnahme an regelmäßigen Hautkrebsscreenings übernehmen Sie eine aktive Rolle in der Pflege Ihrer Hautgesundheit und tragen dazu bei, das Risiko für Hautkrebs zu minimieren.

Risikofaktoren bei Hautkrebs

Das Hautkrebsrisiko ist bei jeder Person individuell. Verschiedene Faktoren können das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, erheblich erhöhen:

  • Hauttyp: Menschen mit heller Haut, die leicht verbrennt, selten bräunt, oder Personen mit vielen Sommersprossen oder natürlichen roten bzw. blonden Haaren haben ein erhöhtes Risiko.
  • Sonnenexposition: Häufige und intensive Sonnenexposition ohne ausreichenden Schutz, einschließlich Sonnenbrände, besonders in der Kindheit, erhöht das Risiko erheblich.
  • Alter: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, da die kumulative Sonnenexposition über die Jahre zunimmt. Am häufigsten wird Hautkrebs laut der Deutschen Krebsgesellschaft zwischen dem 75. und 79. Lebensjahr festgestellt.
  • Geschlecht: Statistiken zeigen, dass Männer ein höheres Risiko haben, an Hautkrebs zu erkranken, als Frauen.
  • Familiengeschichte von Hautkrebs: Eine Familiengeschichte von Hautkrebs, besonders Melanomen, erhöht das persönliche Risiko.
  • Persönliche Geschichte von Hautkrebs: Personen, die bereits einmal Hautkrebs hatten, haben ein erhöhtes Risiko, erneut daran zu erkranken.
  • Bestimmte Arten von Muttermalen: Personen mit einer großen Anzahl von Muttermalen oder atypischen, unregelmäßigen Muttermalen (Dysplastische Nävi) tragen ein höheres Risiko.
  • UV-Strahlung: Nicht nur die Sonne, auch künstliche Quellen von UV-Strahlung wie Solarien und Bräunungslampen erhöhen das Hautkrebsrisiko.
  • Schwaches Immunsystem: Personen mit einem geschwächten Immunsystem, sei es durch Krankheiten wie HIV/AIDS oder durch immunsuppressive Medikamente, sind anfälliger für Hautkrebs.
  • Bestimmte Berufsgruppen: Ein erhöhtes Risiko besteht bei Personen, die unter Sonneneinfluss arbeiten. Hierzu gehören zum Beispiel Landwirt:innen und Bauarbeiter:innen.

Ablauf der Hautkrebsvorsorge

Das spezielle Hautkrebs-Früherkennungsprogramm der Jungbrunnen-Klinik Bonn integriert modernste Methoden und Technologien, um eine umfassende und präzise Vorsorgeuntersuchung zu gewährleisten. Hierbei wird neben der ärztlichen Expertise auch auf moderne Technologien gesetzt. Das Programm umfasst folgende Schlüsselkomponenten:

  1. Inspektion des gesamten Hautorgans: Diese umfassende Untersuchung zielt darauf ab, Hautkrebs und dessen Vorstufen frühzeitig zu erkennen. Jede Hautstelle von der Kopfhaut bis zu Zehenzwischenräumen wird sorgfältig auf Anzeichen von Hautveränderungen untersucht.
  2. Auflichtmikroskopische Untersuchung (Dermatoskopie): Verdächtige Hautveränderungen werden mit einem Dermatoskop genauer betrachtet. Diese Technik ermöglicht eine detaillierte Ansicht der Hautstruktur, um gutartige von potenziell bösartigen Veränderungen zu unterscheiden.
  3. Dokumentation kontrollbedürftiger Muttermale: Leberflecke, die aufgrund ihrer Größe, Form oder Farbe auffällig sind, werden dokumentiert. Dieser Schritt ist wichtig für die Langzeitüberwachung und Früherkennung von Veränderungen.
  4. Erstellung eines persönlichen Risikoprofils: Basierend auf der Untersuchung und der medizinischen Geschichte wird ein individuelles Risikoprofil für alle Patient:innen erstellt. So können maßgeschneiderte Präventions- und Überwachungsstrategien entwickelt werden.
  5. Beratung zur Prävention: Patient:innen erhalten umfassende Beratung zu Lichtschutzmaßnahmen und anderen präventiven Strategien, um das Risiko einer Hautkrebserkrankung zu minimieren.
  6. Hautkrebsvorsorge mit Nevisense von SciBase, sowie mit Medicam von Fotofinder: Die Jungbrunnen-Klinik Bonn nutzt Nevisense, ein fortschrittliches Gerät zur Hautkrebsvorsorge, das elektische Impedanzspektroskopie verwendet. So kann zwischen gutartigen und bösartigen Hautveränderungen unterschieden werden. Die Medicam von FotoFinder wird für Videodermatoskopische Untersuchungen verwendet, um eine detaillierte und präzise Bildgebung der Haut zu ermöglichen. Diese nicht-invasive Verfahren ergänzen die visuelle und dermatoskopische Untersuchung und verbessern so die Diagnosegenauigkeit.

Wichtiger Hinweis zur Selbstbeobachtung: Patient:innen werden angehalten, ihre Haut regelmäßig selbst zu beobachten und auf neue oder veränderte Muttermale zu achten. Größen-, Farb- oder Formveränderungen können ein Alarmzeichen sein. Bei Zweifeln oder Auffälligkeiten sollten sie nicht zögern, die Klinik aufzusuchen.

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FAQ zur Hautkrebsvorsorge in Bonn

Was sind die ersten Anzeichen und Symptome von Hautkrebs?
Die ersten Anzeichen von Hautkrebs können variieren, aber häufige Symptome umfassen neue Wucherungen oder Pigmentflecken auf der Haut, Veränderungen in der Größe, Form oder Farbe existierender Muttermale, sowie Hautveränderungen, die nicht heilen.

Wie kann ich Hautkrebs selbst erkennen?
Achten Sie auf neue Hautveränderungen oder Veränderungen bestehender Leberflecke oder Pigmentmale. Die ABCDE-Regel kann dabei als Leitfaden dienen: Asymmetrie, Begrenzung (unregelmäßige Ränder), Color (Farbe), Durchmesser und Entwicklung.

Welche verschiedenen Hautkrebsarten gibt es?
Die drei häufigsten Hautkrebsarten sind Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und malignes Melanom. Sie alle werden in einem professionell durchgeführten Hautkrebsscreening zuverlässig erkannt.

Was sind die Hauptursachen und Risikofaktoren für Hautkrebs?
Die Hauptursache ist übermäßige Sonnenexposition und UV-Strahlung. Weitere Risikofaktoren sind ein heller Hauttyp, eine Vorgeschichte von Sonnenbränden, eine familiäre Hautkrebsgeschichte, das Vorhandensein vieler oder ungewöhnlicher Muttermale und ein geschwächtes Immunsystem.

Wie wird Hautkrebs diagnostiziert?
Die Diagnose beginnt oft mit einer visuellen Untersuchung durch Dermatolog:innen. Bei Verdacht auf Hautkrebs wird eine Biopsie durchgeführt, bei der eine kleine Gewebeprobe entnommen und mikroskopisch untersucht wird, um die Anwesenheit von Krebszellen zu bestätigen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Hautkrebs?
Die Behandlung hängt vom Typ, Stadium und Ort des Hautkrebses ab und kann chirurgische Entfernung, Strahlentherapie, Chemotherapie, Immuntherapie, zielgerichtete Therapie oder eine Kombination dieser Behandlungen umfassen.

Wie hoch sind die Heilungschancen bei Hautkrebs?
Die Heilungschancen sind bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung hoch, besonders bei Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen. Das maligne Melanom hat ebenfalls eine gute Prognose, wenn es früh entdeckt wird, allerdings sinken die Überlebenschancen bei fortgeschrittenen Stadien.

Wie kann ich mich vor Hautkrebs schützen?
Schutzmaßnahmen umfassen das Meiden starker Sonnenstrahlung, das Tragen von schützender Kleidung, die Anwendung von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, das Vermeiden von Solarien und regelmäßige Hautuntersuchungen zur Früherkennung.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sonnenexposition und Hautkrebs?
Ja, übermäßige Sonnenexposition und UV-Strahlung sind die Hauptursachen für Hautkrebs. UV-Strahlen schädigen die DNA in den Hautzellen, was zu Mutationen führen kann, die Hautkrebs verursachen.

Ist Hautkrebs erblich?
Einige Arten von Hautkrebs, insbesondere das maligne Melanom, können eine genetische Komponente haben. Personen mit einer Familiengeschichte von Hautkrebs haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. Es ist wichtig, dieses eigene Risiko mit Dermatolog:innen zu besprechen.

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